DACH-Fokus KI-Analyse

Kodo Leads vs. Kompass:
Selbstauskunft oder recherchierte Liste

Kompass ist ein Verzeichnis, in dem Firmen sich selbst beschreiben und Einkäufer Lieferanten suchen. Kodo liest, was eine Firma tatsächlich auf ihrer Website und in ihren Broschüren zeigt, und liefert die fertige Liste. Der Unterschied liegt in der Quelle.

Die kurze Antwort

Ihr Markt liegt außerhalb von DACH

Kompass

Kompass führt Firmen aus über 60 Ländern. Wer Kunden in Frankreich, Italien, Polen oder Asien sucht, findet dort Einträge, die Kodo nicht hat. Kodo ist bewusst auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zugeschnitten.

Sie brauchen eine Produkt-Klassifikation über Ländergrenzen hinweg

Kompass

Die Kompass-Klassifikation ordnet Firmen nach Produkten und Dienstleistungen, und zwar in allen Ländern nach demselben Schema. Wer international nach Herstellern eines bestimmten Produkts sucht, hat damit ein einheitliches Raster.

Sie wollen wissen, was die Firma kann, nicht was sie über sich einträgt

Kodo Leads

Ein Kompass-Eintrag ist Selbstauskunft: Die Firma beschreibt sich, so wie sie gesehen werden will, und pflegt den Eintrag, wenn sie daran denkt. Kodo liest die Website und die PDF-Broschüren. Ein Beleg aus unserem Bestand: von 1.001 tief profilierten Betrieben nennen 119 eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register oder Verzeichnis.

Sie brauchen den Anlass, nicht nur die Firma

Kodo Leads

Kompass sagt Ihnen, was eine Firma anbietet. Kodo sagt Ihnen, warum sie jetzt interessant ist: die neue Halle aus der Firmennachricht, die Capex-Meldung, die offene Stelle in der Fertigung, die KfW-Förderung, die frische Zertifizierung, der Entscheiderwechsel. Datiert und mit Link zur Fundstelle. Ein Verzeichnis kennt keine Signale.

TL;DR, Der direkte Vergleich

Alle wesentlichen Unterschiede auf einen Blick

Feature Kompass Kodo Leads
Geografische Abdeckung Über 60 Länder DACH, darüber hinaus dünn
Klassifikation nach Produkten und Dienstleistungen Kompass-Klassifikation Verfahren, Werkstoffe, Maschinenpark von der Website gelesen
Datenquelle je Firma Selbstauskunft der eingetragenen Firma Website, PDF, Impressum, Register, Nachrichten
Datierte Kaufsignale mit klickbarer Quelle
Entscheider aus Impressum und Team-Seite
Finanzzahlen mit Jahr und Quelle
Listen-Export EasyBusiness (Datenprodukt) CSV, Salesforce
Beleg-Link hinter jeder Aussage

Wann ist welches Tool die richtige Wahl?

Beide Tools haben ihre Stärken, die Frage ist, was Ihr Vertrieb wirklich braucht.

Wann ist Kompass die richtige Wahl?

  • Ihr Markt liegt außerhalb von DACH

    Kompass führt Firmen aus über 60 Ländern. Wer Kunden in Frankreich, Italien, Polen oder Asien sucht, findet dort Einträge, die Kodo nicht hat. Kodo ist bewusst auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zugeschnitten.

  • Sie brauchen eine Produkt-Klassifikation über Ländergrenzen hinweg

    Die Kompass-Klassifikation ordnet Firmen nach Produkten und Dienstleistungen, und zwar in allen Ländern nach demselben Schema. Wer international nach Herstellern eines bestimmten Produkts sucht, hat damit ein einheitliches Raster.

  • Sie sind Einkäufer, nicht Verkäufer

    Kompass ist als Verzeichnis gebaut, in dem Einkäufer Lieferanten finden und Firmen sich eintragen, um gefunden zu werden. Für die Lieferantensuche ist das die richtige Bauform. Kodo macht Sie für niemanden sichtbar und ist kein Marktplatz.

  • Sie brauchen viele Adressen für eine breite Kampagne

    Mit dem Datenprodukt EasyBusiness lassen sich Listen in einer Breite ziehen, die Kodo nicht anstrebt. Wenn die Qualifizierung erst im Gespräch passiert und Sie Tausende Adressen brauchen, ist ein Verzeichnis das günstigere Werkzeug.

Empfohlen für Mittelstand

Wann ist Kodo die richtige Wahl?

  • Sie wollen wissen, was die Firma kann, nicht was sie über sich einträgt

    Ein Kompass-Eintrag ist Selbstauskunft: Die Firma beschreibt sich, so wie sie gesehen werden will, und pflegt den Eintrag, wenn sie daran denkt. Kodo liest die Website und die PDF-Broschüren. Ein Beleg aus unserem Bestand: von 1.001 tief profilierten Betrieben nennen 119 eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register oder Verzeichnis.

  • Sie brauchen den Anlass, nicht nur die Firma

    Kompass sagt Ihnen, was eine Firma anbietet. Kodo sagt Ihnen, warum sie jetzt interessant ist: die neue Halle aus der Firmennachricht, die Capex-Meldung, die offene Stelle in der Fertigung, die KfW-Förderung, die frische Zertifizierung, der Entscheiderwechsel. Datiert und mit Link zur Fundstelle. Ein Verzeichnis kennt keine Signale.

  • Sie brauchen den Entscheider mit Rolle

    Geschäftsführer und Prokuristen aus Impressum und Team-Seite, mit der Quelle daneben. Ein Verzeichniseintrag führt in der Regel die Firma und eine zentrale Adresse, nicht die Person, die über Ihre Anfrage entscheidet.

  • Ihr Zielmarkt ist der deutsche Fertigungsmittelstand

    Der Zerspaner mit 80 Mitarbeitern trägt sich selten in ein internationales Verzeichnis ein, und wenn, dann knapp. Seine Substanz steht auf der eigenen Website: Maschinenpark, Werkstoffe, Referenzbranchen. Genau dort fängt Kodo an, und genau dort ist Kompass im deutschen Mittelstand lückenhaft.

  • Sie wollen jede Aussage nachlesen können

    Hinter jeder Zeile steht der Link zur Fundstelle: Website-Passage, Impressum, Stellenanzeige, Unternehmensregister mit Jahr. Kodo zeigt bewusst keine Punktzahl. Die Belege sind die Bewertung.

  • Sie wollen ohne Abo anfangen

    Recherchierte Firmen ab 0,70 Euro je Firma, als Einzel-Liste ohne Abo, zehn Firmen kostenlos zum Einstieg. Kein Onboarding, kein Jahresvertrag je Arbeitsplatz.

Sie vergleichen Kodo mit einer Datenbank statt mit einem Verzeichnis? Dann passt Kodo vs. Dealfront (2026) besser zu Ihrer Frage.

Der Unterschied in einem Satz

Kompass ist ein Verzeichnis: Firmen tragen sich ein, beschreiben sich nach einer Produkt-Klassifikation, und wer sucht, findet die Einträge. Kodo Leads ist eine Rechercheleistung: Sie beschreiben, wen Sie suchen, und bekommen die fertige Liste, mit Entscheider, belegtem Anlass und dem Link zu jeder Fundstelle.

Beide Bauformen haben ihre Berechtigung, und die Wahl hängt an einer Frage: Wer bei Ihnen macht die Stunden, die zwischen der Suche und dem ersten Anruf liegen?

Was Kompass gut kann, ehrlich benannt

Kompass International aus Paris betreibt eines der ältesten B2B-Firmenverzeichnisse überhaupt und führt Firmen aus über 60 Ländern. Zwei Dinge kann Kompass, die Kodo nicht kann. Erstens die internationale Breite: Wer Kunden oder Lieferanten in Frankreich, Italien, Polen oder Übersee sucht, findet dort Einträge, die wir nicht haben. Kodo ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zugeschnitten und wird darüber hinaus dünn. Zweitens die Kompass-Klassifikation: ein einheitliches Raster nach Produkten und Dienstleistungen, das in allen Ländern gleich funktioniert. Für Einkäufer, die international nach Herstellern eines bestimmten Produkts suchen, ist das ein echter Vorteil.

Dazu kommt das Datenprodukt EasyBusiness, mit dem sich Listen in einer Breite ziehen lassen, die Kodo nicht anstrebt. Wer Tausende Adressen für eine breite Kampagne braucht und erst im Gespräch qualifiziert, hat damit das günstigere Werkzeug.

Wo ein Verzeichnis strukturell endet

Der Punkt, an dem jedes Verzeichnis an eine Grenze stößt, hat nichts mit der Qualität des Anbieters zu tun. Er liegt in der Quelle. Ein Verzeichniseintrag ist Selbstauskunft: Die Firma schreibt, was sie anbietet, so wie sie gesehen werden will, und aktualisiert den Eintrag, wenn sie daran denkt. Für die Lieferantensuche reicht das. Für den Vertrieb, der nach technischen Merkmalen qualifiziert, reicht es nicht.

Ein Beispiel, das sich beziffern lässt. Für die Marktübersichten auf dieser Website haben wir 2.276 Fertigungs- und Handwerksbetriebe erfasst und davon 1.001 tief profiliert. 119 dieser Betriebe nennen eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register. Diese Angaben stehen im Fußbereich, auf einer Qualitätsseite oder in einem PDF, also dort, wo die Firma sie für ihre Kunden hingeschrieben hat, nicht in einem Verzeichnis, das sie für Einkäufer gepflegt hat.

Dasselbe gilt für den Maschinenpark, die Fertigungsverfahren, die Werkstoffe und vor allem für den Anlass. Ein Verzeichnis kennt keine Ereignisse. Die Meldung über die neue Halle steht auf der firmeneigenen Nachrichtenseite, die offene Stelle in der Fertigung in einer Stellenanzeige, die KfW-Förderung in einer Bekanntmachung. Was ein belastbares Kaufsignal ausmacht, steht in unserem Glossar zu Buyer Signals. Wer nach diesen Dingen sucht, muss die Quellen lesen lassen. Genau das ist unsere Arbeit.

Und dann ist da noch der Entscheider. Ein Verzeichniseintrag führt die Firma und eine zentrale Adresse. Kodo führt den Geschäftsführer oder Prokuristen aus Impressum und Team-Seite, mit Rolle und mit der Quelle daneben. Der Unterschied zwischen einer Firma und einer Person, die über Ihre Anfrage entscheidet, ist im Vertrieb der Unterschied zwischen einer Adresse und einem Termin.

Der deutsche Mittelstand im Verzeichnis

Ein internationales Verzeichnis lebt davon, dass Firmen sich eintragen. Der Zerspaner mit 80 Mitarbeitern in Baden-Württemberg tut das selten, und wenn, dann knapp. Seine Substanz steht auf der eigenen Website: Maschinenpark, Werkstoffe, Referenzbranchen. Genau deshalb ist Kompass im deutschen Fertigungsmittelstand lückenhaft, und genau dort fängt Kodo an. Wie sich Verzeichnisse und Datenbanken für Deutschland insgesamt einordnen, zeigt unsere Übersicht B2B-Datenbanken in Deutschland.

Die ehrliche Rechnung

Pro Adresse ist Kodo teurer als ein Verzeichnis. Das ist keine Schwäche, sondern die Folge der Bauform: Wir lesen für jede Firma Website, Impressum, Stellenanzeigen, Register und Nachrichtenlage. Recherchierte Firmen gibt es ab 0,70 Euro je Firma, als Einzel-Liste ohne Abo, und zehn Firmen kostenlos zum Einstieg. Die Details stehen auf unserer Preisseite.

Der Vergleich lohnt sich deshalb nicht pro Adresse, sondern pro Termin. Rechnen Sie nach: Wie viele Stunden pro Woche sichtet Ihr Team Verzeichniseinträge, öffnet Websites und sucht Ansprechpartner? Multipliziert mit dem internen Stundensatz ergibt das den Preis, den Sie heute schon zahlen. Liegt er über den Kosten der Liste, ist die Frage beantwortet. Liegt er darunter, oder liegt Ihr Markt außerhalb von DACH, ist Kompass das richtige Werkzeug für Sie, und dieser Satz steht hier bewusst.

Häufige Fragen zum Vergleich

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kodo vs. Kompass

Was ist der Hauptunterschied zwischen Kodo und Kompass?
Kompass ist ein internationales B2B-Firmenverzeichnis: Firmen tragen sich ein, beschreiben ihre Produkte nach der Kompass-Klassifikation, und Einkäufer suchen darin Lieferanten aus über 60 Ländern. Kodo Leads ist eine Rechercheleistung für den Vertrieb im DACH-Raum: Sie beschreiben Ihr Zielprofil und bekommen die fertige Liste mit Maschinenpark, Zertifikaten, Entscheidern und datierten Kaufsignalen, jede Aussage mit Link zur Fundstelle. Das eine ist ein Verzeichnis zum Suchen, das andere das Ergebnis der Recherche.
Sind die Daten bei Kompass schlechter als bei Kodo?
Nicht schlechter, sondern anders entstanden. Ein Kompass-Eintrag ist Selbstauskunft: Die Firma schreibt, was sie anbietet, und aktualisiert den Eintrag, wenn sie daran denkt. Das ist für die Lieferantensuche ausreichend. Kodo liest dagegen, was die Firma auf ihrer eigenen Website, in PDF-Broschüren, im Impressum und im Unternehmensregister tatsächlich zeigt, und zeigt zu jeder Aussage die Quelle. Für den Vertrieb, der nach technischen Merkmalen qualifiziert, ist das die belastbarere Grundlage.
Liefert Kompass Kaufsignale wie Kodo?
Nein. Ein Verzeichnis kennt keine Ereignisse, es kennt Einträge. Die neue Halle, die Capex-Meldung, die offene Stelle in der Fertigung, die KfW-Förderung oder die neue Zertifizierung stehen auf der Nachrichtenseite der Firma, in Stellenanzeigen und in amtlichen Bekanntmachungen. Kodo liest diese Quellen mit und liefert das Signal datiert und mit klickbarem Beleg.
Kann ich mit Kodo auch international suchen?
Nur eingeschränkt. Kodo ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zugeschnitten und wird darüber hinaus dünn. Wer Kunden oder Lieferanten in Frankreich, Italien, Polen oder Übersee sucht, ist mit Kompass und seiner Abdeckung von über 60 Ländern besser bedient. Das sagen wir ausdrücklich.
Was kostet Kodo im Vergleich zu Kompass?
Zu den Preisen von Kompass und dem Datenprodukt EasyBusiness machen wir hier keine Angabe. Kodo ist auf der Preisseite transparent: recherchierte Firmen ab 0,70 Euro je Firma, als Einzel-Liste ohne Abo, zehn Firmen kostenlos zum Einstieg. Kein Onboarding, kein Jahresvertrag je Arbeitsplatz. Pro Adresse ist Kodo teurer als ein Verzeichnis, pro Termin in der Regel günstiger, weil die Recherche im Preis steckt.
Für wen ist Kompass besser geeignet?
Für Einkäufer, die Lieferanten für ein konkretes Produkt suchen, für Firmen mit internationalem Zielmarkt und für Teams, die Tausende Adressen für eine breite Kampagne brauchen und erst im Gespräch qualifizieren. Auch wer selbst gefunden werden will, ist mit einem Eintrag im Verzeichnis richtig. Kodo ist kein Marktplatz.
Für wen ist Kodo besser geeignet?
Für den Industrievertrieb im DACH-Raum, also Maschinenbau, Anlagenbau, Zerspanung, Metall, Kunststoff und Automotive-Zulieferer, der nach technischen Merkmalen qualifiziert, den Entscheider braucht und den belegten Anlass, warum eine Firma jetzt interessant ist. Kodo liefert die fertig recherchierte Liste ohne Onboarding und ohne Abo.

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