Gastbeitrag · Jimmy Ausbildung

Azubis finden, wo Schüler wirklich sind.

Ein Gastbeitrag von Jimmy Ausbildung, Partner von Kodo Leads

Die Stellenanzeige im Jobportal liest kaum ein Fünfzehnjähriger. Wie Ausbildungsbetriebe Bewerber erreichen, die noch gar nicht suchen, und warum die erste Antwort innerhalb eines Tages zählt.

Aus dem Gastbeitrag

Wer innerhalb eines Tages antwortet, bekommt den Termin.

Jimmy Ausbildung

Jimmy Ausbildung ist Partner von Kodo Leads. Es werden keine Daten zwischen den beiden Plattformen ausgetauscht.

Wir sprechen bei Jimmy jeden Tag mit Schülerinnen und Schülern, die eine Ausbildung suchen, und mit Betrieben, die keine Azubis finden. Beide Seiten gibt es reichlich. Sie verpassen sich nur, weil sie an verschiedenen Orten suchen: der Betrieb im Jobportal, die Schüler auf dem Smartphone, im Gespräch mit Freunden und Eltern.

Warum die Stellenanzeige nicht mehr reicht

Eine Stellenanzeige wartet darauf, gefunden zu werden. Dafür muss jemand wissen, wonach er sucht. Mit fünfzehn wissen das die wenigsten: Viele haben eine grobe Richtung, „was mit Technik“ oder „was mit den Händen“, aber keinen Berufsnamen. Zerspanungsmechaniker, Industriemechanikerin, Holzmechaniker: Wer den Beruf nicht kennt, tippt ihn nicht ins Suchfeld.

Stellenanzeige

Der Betrieb wartet

  • Bewerber muss den Berufsnamen kennen
  • Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse
  • Antwort per Post oder Mail, oft nach Wochen
  • Erreicht vor allem, wer ohnehin sucht
Direkte Ansprache

Der Betrieb geht hin

  • Eine Richtung genügt, der Betrieb erklärt den Beruf
  • Ein kurzes Gespräch statt einer Mappe
  • Antwort aufs Smartphone, am selben Tag
  • Erreicht auch, wer noch nicht sucht

Wer bei der Berufswahl mitredet

Die Entscheidung trifft selten der Schüler allein. Eltern fragen nach Sicherheit und Übernahme, Freunde nach dem Ruf des Betriebs, Lehrer nach dem Weg dorthin. Und ganz praktisch zählt der Fahrweg: Ein Betrieb, den man mit Bus oder Rad erreicht, hat einen Vorteil. Wer diese Fragen auf seiner Seite beantwortet, macht es allen leichter.

Den Beruf zeigen, nicht beschreiben

  • Zeigen Sie die Werkstatt. Ein Foto von der Maschine, an der ein Azubi im zweiten Jahr arbeitet, sagt mehr als „abwechslungsreiche Tätigkeit“.
  • Lassen Sie Azubis sprechen. Zwei Sätze von jemandem, der vor zwei Jahren selbst angefangen hat, wirken stärker als jeder Text der Geschäftsführung.
  • Bieten Sie ein Praktikum an. Für viele ist ein Praktikum der erste Schritt. Wer eine Woche bei Ihnen war, bewirbt sich eher bei Ihnen.

Checkliste für Ihre Ausbildungsseite

  • Jeder Ausbildungsberuf mit einem Foto aus Ihrem Betrieb
  • Ein Tag in der Ausbildung, in fünf Sätzen
  • Eine Azubi-Stimme mit Vornamen und Lehrjahr
  • Vergütung je Lehrjahr und ob Sie übernehmen
  • Praktikum mit einem Klick anfragbar
  • Eine Ansprechperson mit Namen und Handynummer

Schnell antworten

Schüler schreiben oft mehrere Betriebe gleichzeitig an. Wer am selben Tag antwortet, bekommt den Termin. Wer nach zwei Wochen einen Brief schickt, hört meist nichts mehr. Legen Sie fest, wer im Betrieb antwortet, und machen Sie den ersten Schritt einfach: ein Anruf, ein Kennenlernen, ein Probetag.

An
Lena, 15, interessiert an Metall und Technik

Hallo Lena, danke für dein Interesse! Wir sind ein Maschinenbau-Betrieb in Lahr und bilden Zerspanungsmechaniker aus.

Hast du Lust, nächste Woche einen Tag bei uns in der Werkstatt mitzumachen? Du kannst an der Fräsmaschine zuschauen und mit unseren Azubis reden. Dienstag oder Donnerstag?

Viele Grüße, Marco (Ausbilder)

Kurz, per Du, mit einem konkreten nächsten Schritt. Namen und Betrieb sind ausgedacht.

So funktioniert Jimmy

  1. Unternehmen registrieren. Sie legen ein Profil an und beschreiben, wen Sie suchen: Beruf, Region, Anforderungen.
  2. Bewerber entdecken. Bewerber aus Ihrer Region führen ein Chat-Interview mit Jimmy und sind danach für Sie sichtbar.
  3. Kontakt aufnehmen. Sie schreiben passende Azubis und Praktikanten direkt an. Ohne Stellenanzeige und ohne Bewerbungsmappe.
Was ein Beruf ist, versteht man an der Werkbank schneller als in einer Anzeige.

Und die Kunden? Die finden wir.

Nennen Sie uns Ihren Zielkunden. In 24 Stunden haben Sie 10 Firmen, mit denen sich das Gespräch lohnt: mit Anlass, Ansprechpartner und Quelle. Kostenlos.

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