Das ist kein Vergleich, das ist eine Namensänderung
Echobot aus Karlsruhe und Leadfeeder aus Finnland haben sich 2023 zu Dealfront zusammengeschlossen. Wer die beiden gegeneinander abwägt, wägt dieselbe Firma gegen sich selbst ab. Die eigentliche Frage lautet: was ist geblieben, was ist dazugekommen.
Die kurze Antwort
Sie suchen Echobot und landen bei Dealfront.
→ Sie sind richtig
Echobot ist 2023 mit Leadfeeder zu Dealfront verschmolzen. Die deutschen Firmendaten aus Karlsruhe sind der Kern des heutigen Produkts geblieben.
Sie sind Echobot-Bestandskunde und fragen sich, was Sie jetzt zusätzlich haben.
→ Die Besucher-Erkennung
Der Leadfeeder-Teil zeigt, welche Firmen Ihre Website besucht haben. Das gab es bei Echobot allein nicht.
Sie brauchen belastbare Daten zu deutschen Firmen: Rechtsform, Register, Abschluss.
→ Dealfront
Das ist die Stärke, die aus Echobot kommt, und sie ist im deutschen Markt schwer zu ersetzen.
Sie brauchen den konkreten Anlass, warum eine Firma gerade jetzt kaufen würde.
→ Das bleibt die Lücke
Auslöser-Meldungen kommen aus Presseportalen. Was eine Firma nur auf der eigenen Seite veröffentlicht, steht dort nicht.
Direkter Feature-Vergleich
Stärken und Schwächen basierend auf echten Nutzererfahrungen und Datenarchitekturen.
Echobot
Der Karlsruher Anbieter, gegründet 2011, war über ein Jahrzehnt die erste Adresse für deutsche Firmendaten aus amtlichen Quellen. Als eigenständiges Produkt gibt es ihn seit 2023 nicht mehr.
Die größten Stärken
Die Schwächen
Dealfront
Das Ergebnis der Fusion. Deutsche Firmendaten aus Karlsruhe plus Besucher-Erkennung aus Finnland, unter einem Dach und mit einer gemeinsamen Oberfläche.
Die größten Stärken
Die Schwächen
Tiefe Marktanalyse: Für wen eignet sich was?
Was 2023 wirklich passiert ist
Echobot in Karlsruhe und Leadfeeder in Espoo waren zwei Firmen mit zwei ganz verschiedenen Ausgangspunkten. Echobot kam von den amtlichen Daten her: Handelsregister, Bundesanzeiger, Beteiligungen, Presse. Leadfeeder kam vom Website-Verkehr her: welche Firma war heute auf Ihrer Seite, und auf welchen Unterseiten.
Die beiden Datenbestände ergänzen sich, weil sie verschiedene Fragen beantworten. Die eine sagt, wer eine Firma IST. Die andere sagt, wer sich für Sie INTERESSIERT. Zusammengelegt ergibt das eine Liste von Firmen, die sowohl passen als auch bereits Aufmerksamkeit gezeigt haben.
Was für früher Echobot-Kunden gleich geblieben ist
Der Kern. Die deutschen Registerdaten sind der Grund, warum der deutsche Mittelstand in diesem Produkt vollständiger abgebildet ist als bei einem amerikanischen Anbieter. Eine Firma mit 180 Mitarbeitern, ohne aktive Selbstdarstellung im Netz und ohne LinkedIn-Präsenz der Geschäftsführung, existiert in den Registern komplett. In einer personenzentrierten Datenbank existiert sie oft nur als Bruchstück.
Dieser Vorsprung ist nicht durch mehr Geld einholbar, sondern nur durch jahrelange Arbeit an schwer zugänglichen Quellen. Genau deshalb war Echobot ein lohnendes Übernahmeziel.
Was neu ist
Die Besucher-Erkennung. Sie löst ein Problem, das mit Firmendaten allein nicht lösbar ist: von allen Firmen, die zu Ihrem Profil passen, welche denkt gerade an Sie. Ein Besuch auf der Preisseite ist ein anderes Signal als eine Übereinstimmung in der Branchenkennziffer.
Die Grenzen sollte man kennen. Die Zuordnung geschieht über das Netzwerk des Besuchers. Bei einem Konzern, einer Behörde oder einem größeren Mittelständler mit eigenem Anschluss klappt das gut. Bei jemandem, der von zu Hause aus über einen privaten Anschluss surft, klappt es nicht. Rechnen Sie also nicht damit, alle Besucher zu sehen, sondern einen Ausschnitt.
Und was auch nach der Fusion fehlt
Der Anlass. Beide Hälften zusammen beantworten sehr gut, WER eine Firma ist und OB sie Aufmerksamkeit gezeigt hat. Was sie nur teilweise beantworten: WARUM diese Firma ausgerechnet jetzt kaufen würde.
Die Auslöser-Meldungen kommen aus Presseportalen. Das fängt das ein, was es in die Presse schafft: größere Finanzierungen, Übernahmen, Führungswechsel. Was es nicht einfängt, ist der größere Teil: die neue Halle, die auf der eigenen Aktuelles-Seite steht, die frisch ausgeschriebene Stelle für einen Instandhaltungsleiter, das neue Zertifikat, die Investitionsmeldung im Lokalblatt.
Wer Echobot suchte, sucht in aller Regel deutsche Firmendaten, und die bekommt er bei Dealfront. Wer den Anlass sucht, sucht eine andere Art von Werkzeug.
Weder Echobot noch Dealfront passen?
Kodo Leads setzt genau dort an, wo die Presse-Auslöser aufhören. Wir lesen für eine überschaubare Zahl von Firmen die eigene Nachrichtenseite, die Stellenanzeigen, das Handelsregister, den Bundesanzeiger und amtliche Bekanntmachungen mit. Hinter jeder Aussage steht der Link, aus dem sie stammt.