DACH-Fokus KI-Analyse

Kodo Leads vs. Dun & Bradstreet:
Weltweite Konzerndaten oder fertige Liste

Dun & Bradstreet verkauft Ihnen den Zugang zu einem weltweiten Firmenverzeichnis, mit Kennung, Bonität und Konzernbaum. Kodo verkauft Ihnen das Ergebnis der Recherche: die Liste der Fertigungsbetriebe, die Sie diese Woche anrufen sollten, samt Beleg. Der Unterschied zeigt sich daran, wer nach dem Export die Websites liest.

Die kurze Antwort

Sie verkaufen an Konzerne mit Standorten in vielen Ländern

Dun & Bradstreet

D&B führt Firmen weltweit unter einer eindeutigen D-U-N-S-Nummer und bildet ab, welche Gesellschaft zu welcher Gruppe gehört. Wer einen Konzern mit vierzig Töchtern bearbeitet, braucht genau diese Karte, und Kodo zeichnet sie nicht.

Sie brauchen Bonität und Compliance, nicht nur Adressen

Dun & Bradstreet

Risiko- und Bonitätsbewertung und Prüfungen für Einkauf und Compliance sind im Kern das Geschäft von D&B. Kodo liefert Finanzzahlen mit Jahr und Quelle, aber kein Bonitätsurteil. Wer eines braucht, ist bei einer Auskunftei richtig.

Sie verkaufen an den Zerspaner mit 80 Leuten, nicht an den Konzern

Kodo Leads

Der deutsche Mittelständler existiert bei D&B als Datensatz: Rechtsform, Umsatzklasse, Mitarbeiterband. Seine Substanz steht auf der eigenen Website: drei Bearbeitungszentren, Fünf-Achs-Fräsen, Aluminium und Edelstahl, Kunden aus der Medizintechnik. Kodo liest genau dort und schreibt es auf die Karte.

Ihre Qualifizierung passt in kein Datenbankfeld

Kodo Leads

Für die Marktübersichten auf dieser Website haben wir 2.276 Fertigungs- und Handwerksbetriebe erfasst und davon 1.001 tief profiliert. 119 dieser Betriebe nennen eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register. Nach diesen Kriterien kauft der Industrievertrieb, und keines davon ist ein Filter in einer Konzerndatenbank.

TL;DR, Der direkte Vergleich

Alle wesentlichen Unterschiede auf einen Blick

Feature Dun & Bradstreet Kodo Leads
Globale Firmendaten (D-U-N-S-Nummer)
Bonität und Risikobewertung
Konzernhierarchien weltweit Nur Hinweis auf die Mutter
Maschinenpark, Verfahren, Zertifikate von der Website
Datierte Kaufsignale mit klickbarer Quelle
Entscheider aus Impressum und Team-Seite Kontakte über D&B Hoovers
Einstieg Enterprise-Vertrag Zehn Firmen kostenlos, keine Einrichtung
Abrechnung Preis auf Anfrage Ab 0,70 Euro je Firma, ohne Abo

Wann ist welches Tool die richtige Wahl?

Beide Tools haben ihre Stärken, die Frage ist, was Ihr Vertrieb wirklich braucht.

Wann ist Dun & Bradstreet die richtige Wahl?

  • Sie verkaufen an Konzerne mit Standorten in vielen Ländern

    D&B führt Firmen weltweit unter einer eindeutigen D-U-N-S-Nummer und bildet ab, welche Gesellschaft zu welcher Gruppe gehört. Wer einen Konzern mit vierzig Töchtern bearbeitet, braucht genau diese Karte, und Kodo zeichnet sie nicht.

  • Sie brauchen Bonität und Compliance, nicht nur Adressen

    Risiko- und Bonitätsbewertung und Prüfungen für Einkauf und Compliance sind im Kern das Geschäft von D&B. Kodo liefert Finanzzahlen mit Jahr und Quelle, aber kein Bonitätsurteil. Wer eines braucht, ist bei einer Auskunftei richtig.

  • Ihr Stammdaten-Management verlangt eine eindeutige Kennung

    Die D-U-N-S-Nummer ist ein weltweit eindeutiger Anker je Firma. Wenn Ihr CRM oder Ihr ERP Dubletten über Länder hinweg auflösen muss, ist das ein Grund für D&B, der mit Vertrieb wenig zu tun hat und trotzdem zählt.

  • Ihr Zielmarkt liegt außerhalb von DACH

    D&B ist global gebaut. Kodo ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zugeschnitten und wird darüber hinaus dünn. Wer Nordamerika oder Asien bearbeitet, findet bei uns wenig.

Empfohlen für Mittelstand

Wann ist Kodo die richtige Wahl?

  • Sie verkaufen an den Zerspaner mit 80 Leuten, nicht an den Konzern

    Der deutsche Mittelständler existiert bei D&B als Datensatz: Rechtsform, Umsatzklasse, Mitarbeiterband. Seine Substanz steht auf der eigenen Website: drei Bearbeitungszentren, Fünf-Achs-Fräsen, Aluminium und Edelstahl, Kunden aus der Medizintechnik. Kodo liest genau dort und schreibt es auf die Karte.

  • Ihre Qualifizierung passt in kein Datenbankfeld

    Für die Marktübersichten auf dieser Website haben wir 2.276 Fertigungs- und Handwerksbetriebe erfasst und davon 1.001 tief profiliert. 119 dieser Betriebe nennen eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register. Nach diesen Kriterien kauft der Industrievertrieb, und keines davon ist ein Filter in einer Konzerndatenbank.

  • Sie brauchen den Anlass, nicht die Bonität

    D&B sagt Ihnen, wie solide eine Firma ist. Kodo sagt Ihnen, warum sie gerade jetzt interessant ist: die Capex-Meldung von letzter Woche, die KfW-Förderung, der neue Geschäftsführer, die offene Stelle für einen Fertigungsleiter. Jedes Signal mit Datum und Link zur Fundstelle.

  • Sie wollen jede Aussage nachklicken können

    Hinter jeder Zeile auf einer Kodo-Karte steht der Link, aus dem sie stammt: Website-Passage, Impressum, Stellenanzeige, Bundesanzeiger. Wir zeigen bewusst keine Bewertungszahl. Die Belege sind die Bewertung, und Sie prüfen sie mit einem Klick.

  • Sie wollen eine Liste kaufen, keinen Vertrag unterschreiben

    Recherchierte Firmen ab 0,70 Euro je Firma, als Einzel-Liste ohne Abo. Zehn Firmen kostenlos zum Prüfen. Kein Onboarding, kein Jahresvertrag je Arbeitsplatz, Export als CSV oder direkt nach Salesforce.

  • Sie haben keine zehn Stunden pro Woche für Listenpflege

    Jede Datenbank liefert Rohmaterial. Aus 800 Treffern werden erst dann 40 Anrufe, wenn jemand die Websites liest, den Ansprechpartner findet und den Aufhänger formuliert. Bei D&B macht das Ihr Team, bei Kodo ist es im Preis.

Sie suchen einen Überblick über alle Firmendatenbanken für Deutschland? Dann ist unsere Übersicht B2B-Datenbank Deutschland der bessere Einstieg.

Der Unterschied in einem Satz

Dun & Bradstreet ist ein Verzeichnis mit Zugang. Kodo Leads ist eine Rechercheleistung mit Ergebnis. Bei D&B kaufen Sie das Werkzeug: Sie suchen, filtern, exportieren und arbeiten nach. Bei Kodo beschreiben Sie Ihr Zielprofil und bekommen die fertige Liste, mit Ansprechpartner, Telefonnummer und dem belegten Grund, warum diese Firma gerade jetzt interessant ist.

Beide Bauformen haben ihre Berechtigung, und die Wahl hängt an einer Frage: Wer bei Ihnen macht die Stunden Arbeit, die zwischen dem Export und dem ersten Anruf liegen?

Was Dun & Bradstreet gut kann, ehrlich benannt

D&B ist nach eigener Darstellung eines der größten Firmenverzeichnisse der Welt, und drei Dinge kann es, die Kodo nicht kann. Erstens: die D-U-N-S-Nummer. Jede Firma bekommt eine weltweit eindeutige Kennung, und wer Stammdaten über Länder und Systeme hinweg sauber halten muss, hat damit einen Anker, den es sonst nirgends gibt. Zweitens: der Konzernbaum. D&B bildet ab, welche Gesellschaft zu welcher Gruppe gehört, über Ländergrenzen hinweg. Wer an einen Konzern mit vierzig Töchtern verkauft, braucht genau diese Karte. Drittens: Risiko und Bonität. Die Bewertung, wie solide eine Firma dasteht, und die Prüfungen für Einkauf und Compliance sind im Kern das Geschäft von D&B, und Kodo hat dafür bewusst kein Gegenstück.

Im DACH-Raum ist D&B seit 2021 mit dem ehemaligen Bisnode vertreten, und mit D&B Hoovers gibt es ein eigenes Werkzeug für den Vertrieb. Wer eine globale Zielgruppe bearbeitet und in jedem Land dieselbe Datenlogik braucht, ist hier gut aufgehoben.

Wo eine globale Datenbank im deutschen Mittelstand endet

Der Punkt, an dem D&B für den Industrievertrieb an eine Grenze stößt, hat nichts mit der Qualität des Anbieters zu tun. Er liegt in der Bauform. Eine Datenbank kann nur nach Feldern filtern, die sie hat, und die Kriterien, nach denen im Maschinenbau tatsächlich qualifiziert wird, sind keine Felder in einem weltweiten Verzeichnis.

Ein Beispiel, das sich beziffern lässt. Für die Marktübersichten auf dieser Website haben wir 2.276 Fertigungs- und Handwerksbetriebe erfasst und davon 1.001 tief profiliert, also ihre Websites, Broschüren, Impressen und Registerdaten maschinell ausgewertet. Ergebnis: 119 dieser Betriebe nennen eine ISO 9001 wörtlich, 15 eine ISO 14001, 5 eine IATF 16949, und zwar auf ihrer Website, nicht in einem Register. Diese Angaben stehen im Fußbereich, auf einer Qualitätsseite oder in einem PDF, dort, wo die Firma sie selbst hingeschrieben hat.

Dasselbe gilt für den Maschinenpark, die Werkstoffe, die Fertigungstiefe und die bedienten Branchen. Und es gilt für den Anlass: Die Meldung über die neue Halle steht auf der firmeneigenen Nachrichtenseite, die offene Stelle für den Fertigungsleiter auf dem eigenen Karriereportal. Kein globales Verzeichnis liest diese Seiten. Wer nach diesen Dingen sucht, muss sie lesen lassen. Genau das ist unsere Arbeit, und was dabei herauskommt, erklärt unser Glossar unter Buyer Signals.

Bonität ist nicht Bedarf

Ein Missverständnis, das wir oft hören: Eine gute Bonität sei doch ein Kaufsignal. Sie ist es nicht. Sie sagt, dass eine Firma zahlen kann, nicht, dass sie etwas braucht. Der Bedarf zeigt sich woanders: in der Investitionsmeldung, in der Stellenanzeige für die neue Schicht, in der frischen Zertifizierung, die einen neuen Kundenkreis öffnet, im Wechsel in der Geschäftsführung. Kodo sammelt diese Ereignisse mit Datum und Link zur Fundstelle. D&B sammelt sie nicht, weil sie nicht in seinem Modell vorkommen.

Die ehrliche Rechnung

Pro Datensatz ist Kodo teurer als der Zugang zu einer Datenbank. Das ist keine Schwäche, sondern die Folge der Bauform: Wir lesen für jede Firma Website, Impressum, Stellenanzeigen, Register und Nachrichtenlage. Der Vergleich lohnt sich deshalb nicht pro Adresse, sondern pro Termin.

Die Rechnung, die Sie selbst aufstellen können: Wie viele Stunden pro Woche verbringt Ihr Team damit, Trefferlisten zu sichten, Websites zu öffnen und Ansprechpartner zu suchen? Multiplizieren Sie das mit Ihrem internen Stundensatz. Wenn dabei mehr herauskommt als die Liste kostet, ist die Frage beantwortet. Unsere Preise stehen öffentlich auf der Preisseite: ab 0,70 Euro je recherchierter Firma, zehn Firmen kostenlos zum Prüfen. Wenn Ihr Geschäft dagegen an Konzernstrukturen, Compliance und weltweiten Stammdaten hängt, ist D&B das richtige Werkzeug für Sie, und dieser Satz steht hier bewusst.

Häufige Fragen zum Vergleich

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kodo vs. Dun & Bradstreet

Was ist der Hauptunterschied zwischen Kodo und Dun & Bradstreet?
Die Bauform. Dun & Bradstreet ist eine globale Firmendatenbank mit Kennung, Bonität und Konzernstruktur: Sie bekommen den Zugang und suchen selbst. Kodo Leads ist eine Rechercheleistung mit Ergebnis: Sie beschreiben, wen Sie suchen, und bekommen eine fertige Liste von Fertigungsbetrieben im DACH-Raum, je Firma mit Maschinenpark, Zertifikaten, Entscheidern und datierten Kaufsignalen, jede Aussage mit Link zur Quelle. D&B beantwortet, was eine Firma ist und wie solide sie ist. Kodo beantwortet, wen Sie diese Woche anrufen sollten und warum.
Hat Dun & Bradstreet bessere Daten zum deutschen Mittelstand als Kodo?
Bei Konzernen und international tätigen Firmen ist D&B klar im Vorteil. Im DACH-Raum ist D&B seit 2021 mit dem ehemaligen Bisnode vertreten, und nach unserer Einschätzung bleibt die Tiefe beim deutschen Mittelstand hinter register-nativen Anbietern zurück. Vor allem fehlt bei D&B, was den Industrievertrieb interessiert: der Maschinenpark, die Fertigungsverfahren, die Werkstoffe und die Zertifikate, die eine Firma auf ihrer eigenen Website nennt. Kodo liest genau diese Seiten und ergänzt Finanzzahlen aus Unternehmensregister und Bundesanzeiger mit Jahr und Quelle.
Liefert Kodo Bonitätsauskünfte wie D&B?
Nein, bewusst nicht. Kodo ist keine Wirtschaftsauskunftei. Wir zeigen Finanzzahlen aus dem Unternehmensregister und dem Bundesanzeiger mit Jahr und Quelle, damit Sie die Größenordnung einer Firma einschätzen können. Ein Bonitätsurteil, Zahlungsverhalten oder eine Risikoeinstufung bekommen Sie bei uns nicht. Wer das für eine Kredit- oder Lieferantenentscheidung braucht, ist bei D&B oder einer anderen Auskunftei richtig.
Kann ich Kodo neben Dun & Bradstreet nutzen?
Ja, und in Konzernen ist das die naheliegende Kombination. D&B bleibt der Anker für Stammdaten, D-U-N-S-Nummer und Compliance-Prüfung. Kodo liefert dem Vertrieb die recherchierte Anruf-Liste für den DACH-Mittelstand. Der Export läuft als CSV oder direkt nach Salesforce, sodass die Kodo-Firmen neben den D&B-Datensätzen im selben CRM liegen.
Was kostet Kodo im Vergleich zu Dun & Bradstreet?
Dun & Bradstreet nennt seine Preise auf Anfrage und richtet sich an Unternehmenskunden mit entsprechenden Verträgen. Konkrete Zahlen können wir dazu nicht nennen. Bei Kodo steht der Preis öffentlich auf der Preisseite: recherchierte Firmen ab 0,70 Euro je Firma, als Einzel-Liste ohne Abo, zehn Firmen kostenlos zum Prüfen. Pro Datensatz ist Kodo damit teurer als der Zugang zu einer Datenbank, pro Termin in der Regel günstiger, weil die Recherche bereits gemacht ist.
Für wen ist welches Werkzeug die richtige Wahl?
Dun & Bradstreet passt zu Organisationen, die Firmen weltweit eindeutig identifizieren, Konzernstrukturen verstehen und Risiken bewerten müssen: Einkauf, Compliance, Stammdaten-Management, internationaler Konzernvertrieb. Kodo passt zu Vertriebsteams, die an Maschinenbauer, Zerspaner, Metall- und Kunststoffverarbeiter oder Automotive-Zulieferer im DACH-Raum verkaufen und lieber vierzig belegte Anrufe als achthundert Datensätze auf dem Tisch haben wollen.

Bereit, Kodo auszuprobieren?

Kein Onboarding. Keine Kreditkarte. Erste Leads in 20 Minuten.

Zuletzt aktualisiert am