Netzwerk-Signale oder Firmendatenbank
Der eine kennt die Menschen und ihre Karrieren, der andere die Firmen und ihre Daten. Welche Sicht bringt Ihren Vertrieb weiter?
Die kurze Antwort
Ihre Zielgruppe ist auf LinkedIn aktiv, Tech, Dienstleister, Konzern-Fachbereiche.
→ Sales Navigator
Rollen und Wechsel sind dort am aktuellsten, weil die Profile von den Menschen selbst gepflegt werden. Die Ansprache läuft direkt im Netzwerk.
Sie brauchen deutsche Firmendaten mit Export und CRM-Anbindung.
→ Dealfront
DACH-Schwerpunkt mit Daten aus Registern und Webseiten, und die Listen dürfen das Tool verlassen.
Sie wollen wissen, welche Firmen Ihre Website besuchen.
→ Dealfront
Die Besucher-Erkennung aus dem Leadfeeder-Erbe ist ein Inbound-Kanal, den der Sales Navigator schlicht nicht hat.
Sie wollen E-Mail-Adressen und Telefonnummern für klassisches Outbound.
→ Nicht der Sales Navigator
LinkedIn liefert keine Kontaktdaten und keinen Export. Dann eher Dealfront, oder gleich eine fertig recherchierte Liste.
Direkter Feature-Vergleich
Stärken und Schwächen basierend auf echten Nutzererfahrungen und Datenarchitekturen.
LinkedIn Sales Navigator
Das Vertriebs-Cockpit für das LinkedIn-Netzwerk: präzise Personensuche und Karriere-Signale, aber alles bleibt innerhalb von LinkedIn.
Die größten Stärken
Die Schwächen
Dealfront
Die europäische Sales-Intelligence-Plattform aus dem Zusammenschluss von Echobot und Leadfeeder: DACH-Firmendaten plus Website-Besucher-Erkennung.
Die größten Stärken
Die Schwächen
Tiefe Marktanalyse: Für wen eignet sich was?
Zwei Werkzeuge, zwei Weltbilder
LinkedIn Sales Navigator und Dealfront beantworten unterschiedliche Fragen. Der Sales Navigator ist die Vertriebs-Sicht auf das LinkedIn-Netzwerk: Sie suchen Menschen, nach Rolle, Seniorität, Branche, und sehen, was diese Menschen gerade tun: Jobwechsel, Beiträge, neue Verantwortung. Dealfront, entstanden aus dem Zusammenschluss von Echobot und Leadfeeder, denkt von der Firma her: eine europäisch ausgerichtete Firmendatenbank mit DACH-Schwerpunkt, ergänzt um die Erkennung, welche Unternehmen Ihre Website besuchen. Das eine ist ein Beziehungs-Werkzeug, das andere ein Daten-Werkzeug.
Die Sache mit den Kontaktdaten
Der praktisch wichtigste Unterschied wird am häufigsten übersehen: Der Sales Navigator liefert keine E-Mail-Adressen und keine Telefonnummern, und Listen lassen sich nicht exportieren. Die Ansprache bleibt im LinkedIn-Postfach, InMail, Vernetzungsanfrage, Kommentar. Für Social Selling ist das folgerichtig; für Outbound-Prozesse mit E-Mail und Telefon ist es eine harte Grenze, die viele erst nach dem Kauf bemerken. Dealfront ist das offenere System: Firmenprofile mit Kontaktwegen, Export und CRM-Anbindung, sodass Recherche dort landet, wo Ihr Team tatsächlich arbeitet.
Wo Ihre Zielgruppe lebt, entscheidet
Der Sales Navigator ist genau so gut wie die LinkedIn-Aktivität Ihrer Zielgruppe. Verkaufen Sie an Software-Firmen, Agenturen, Berater oder Konzern-Fachabteilungen, ist die Trefferdichte hoch und die Signale sind aktuell, weil die Profile von den Menschen selbst gepflegt werden. Verkaufen Sie dagegen an den klassischen Mittelstand, Fertigung, Bau, Handel abseits der Metropolen, wird es dünn: Viele Entscheider dort haben ein verwaistes Profil oder gar keins. Dealfront zieht seine Firmendaten dagegen aus Quellen wie Registern und Webseiten und deckt damit auch Firmen ab, die auf LinkedIn unsichtbar sind.
Der Website-Besucher als zweiter Kanal
Ein Kapitel, das der Sales Navigator gar nicht hat: Dealfront zeigt mit dem Leadfeeder-Erbe, welche Unternehmen Ihre Website besuchen, ein Inbound-Signal, das ohne Formular auskommt. Wer dreimal die Preisseite ansieht, ist ein wärmerer Kandidat als jeder kalt gefilterte Datensatz. Ehrlicherweise bleibt es aber ein Firmen-Signal: Wer aus dem Unternehmen da war, sehen Sie nicht, und die Zuordnung gelingt naturgemäß nicht bei jedem Besucher. Als zusätzlicher Kanal neben der aktiven Recherche ist es dennoch ein echter Vorteil.
Das Fazit
Der Sales Navigator ist die richtige Wahl, wenn Ihre Zielgruppe auf LinkedIn lebt und Ihr Vertrieb über Beziehungen, Inhalte und InMail arbeitet. Dealfront ist die richtige Wahl, wenn Sie im DACH-Raum systematisch Firmen finden, exportieren und im CRM weiterverarbeiten wollen, oder wissen möchten, wer Ihre Website besucht. Beide bleiben Werkzeuge: Suchen, Bewerten und den Anlass für die Ansprache finden muss Ihr Team weiterhin selbst. Wer diesen Schritt nicht selbst bauen will, sollte sich die dritte Option ansehen.
Weder LinkedIn Sales Navigator noch Dealfront passen?
Kodo Leads ist kein weiteres Werkzeug-Abo, sondern das Ergebnis: fertig recherchierte Ziellisten für den DACH-Markt. Statt Ihnen Suche und Filter zu überlassen, lesen wir Websites, Register, Patente und News jeder Firma und liefern den konkreten Anlass für die Ansprache gleich mit, mit Quelle pro Lead. Ihr Team bekommt keinen Software-Sitzplatz und keine Lernkurve, sondern eine Liste, mit der es am selben Tag telefonieren kann.