Was ist Account Based Marketing (ABM)?

Account Based Marketing (ABM) ist eine B2B-Strategie, bei der Marketing und Vertrieb gemeinsam eine definierte Liste von Wunschkunden (Target Accounts) bearbeiten — mit individuell zugeschnittenen Inhalten, Kampagnen und Outreach statt Massenkommunikation. Qualität vor Quantität.

ABM vs. klassisches Inbound Marketing

Klassisches Marketing fischt mit dem Netz: viel Traffic, wenig Qualifizierung. Account Based Marketing fischt mit dem Speer: gezielte Ansprache einer kleinen, sorgfältig ausgewählten Unternehmensliste. Im industriellen B2B mit langen Verkaufszyklen und hohen Auftragswerten ist ABM oft der effizientere Ansatz.

Die 3 ABM-Modelle

  • One-to-One ABM: Einzelne strategische Accounts (z.B. Coperion, Weinig) bekommen vollständig individualisierte Kampagnen. Höchster Aufwand, höchste Erfolgsquote.
  • One-to-Few ABM: 5–15 Accounts mit ähnlichem Profil werden mit leicht personalisierten Inhalten bespielt.
  • One-to-Many ABM: Technologie-gestütztes ABM für 50–200 Accounts. Personalisierung durch Daten, nicht durch manuelle Arbeit.

Warum ABM im deutschen Mittelstand funktioniert

Der DACH-Mittelstand ist überschaubar. Die Automotive-Zulieferer-Szene in Baden-Württemberg? Vielleicht 300–500 relevante Unternehmen. Das ist ABM-Territorium. Wer diese 300 Firmen systematisch bearbeitet — mit den richtigen Botschaften, zum richtigen Zeitpunkt — braucht keine Massenkampagnen.

Wie Kodo Leads bei Account Based Marketing (ABM) hilft

Kodo Leads ist das Fundament für Account Based Marketing im Mittelstand. Identifizieren Sie Ihre 100 wichtigsten Target Accounts nach technologischem Fit, bauen Sie deren vollständige Profile auf und nutzen Sie Kaufsignale, um genau dann zu agieren, wenn ein Account bereit ist.

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Häufige Fragen zu Account Based Marketing (ABM)

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ABM?

ABM lohnt sich immer dann, wenn Ihr durchschnittlicher Auftragswert über €10.000 liegt und Ihre Zielgruppe klar definiert ist. Im Mittelstandsvertrieb ist das fast immer der Fall.

Welche Tools brauche ich für ABM?

Mindestens: ein CRM (HubSpot, Salesforce), eine Intelligence-Plattform für Target-Account-Recherche (Kodo Leads), und ein Outreach-Tool (Outreach, Salesloft oder einfach Outlook).

Wie groß sollte meine ABM-Target-Liste sein?

Das hängt von Ihrer Vertriebskapazität ab. Faustregel: Pro Vertriebsmitarbeiter maximal 20–30 aktiv bearbeitete Accounts gleichzeitig. Qualität schlägt Quantität.